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Die
Akupunktur ist Teil der Chinesischen Medizin. |
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Die
Akupunktur ist nur ein Teilbereich der Traditionellen Chinesischen Medizin
(TCM). Die TCM beinhaltet neben der Akupunktur noch andere Therapien,
wie z.B. die Wärmebehandlung bestimmter Akupunkturpunkte durch
Abrennen von Beifußkraut, die Moxabehandlung (s. "TCM").
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Die
Traditionelle Chinesische Medizin ist, ebenso wie die Homöopathie,
eine ganzheitliche und individuelle Therapie, denn sie erfaßt den
Menschen als Einheit zwischen Geist, Körper und Seele.
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Außerdem
ist sie, wie die Homöopathie,eine individuelle Therapie. Durch
spezielle Diagnoseverfahren wie Befragung, Betrachtung des Patienten,
Hören (Auskultation), Ertasten bestimmter Punkte (Palpation), Zungen-
und Pulsdiagnose, entsteht ein Bild des Krankheitsyndroms.
Krankheit wird aufgefasst als ein Disharmoniemuster. Es muss erforscht
werden, wo das Ungleichgewicht schwerpunktmäßig liegt. Ziel
der Therapie ist es,eine Harmonie der im Körper wirkenden Kräfte
wieder herzustellen.
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Die
Diagnose folgt acht Leitfragen.
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Die Diagnose folgt
den acht diagnostischen Leitkriterien:
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dominiert
Yin oder Yang?
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besteht
Fülle oder Mangel?
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überwiegt
Hitze oder Kälte?
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handelt
es sich um eine innere oder äußere Erkrankung?
Weitere Diagnoseschritte:
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Wenn
die Diagnose erstellt ist, wird ein Behandlungsplan entworfen. |
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Wenn
die Diagnose erstellt ist, wird ein Behandlungsplan entworfen.
Zwei Beispiele:
Bei einem Mangel des Yang müssen z. B. Akupunkturpunkte gewählt
werden, die das Yang auffüllen und und wärmen. Weil es sich
hier um eine Mangel-Erkrankung handelt, werden die Nadeln tonisiert
(stärkende Wirkung) und möglichst werden die Punkte mit Moxazigarren
gewärmt. Yin und Yang müssen wieder ins Gleichgewicht gebracht
werden.
Wenn jemand akut erkältet ist, weil Wind und Kälte eingedrungen
sind, handelt es sich um eine äußere Erkrankung, und zwar
eine Fülle-Erkrankung. Der Wind und die Kälte müssen
vertrieben werden - dafür müssen sich die Poren öffnen,
damit die pathogenen Faktoren ( Wind, Kälte ) entweichen können.
Auch hier gibt es spezielle Punkte, die helfen pathogene Faktoren zu
vertreiben, die Poren zu öffnen, das Schwitzen zu ermöglichen,
die Abwehr-Energie zu stärken und Wind und Kälte über
die Haut auszuleiten. In diesem Fall werden die Nadeln sedierend (zerstreuende
Wirkung) genadelt.
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Die
Akupunktur und TCM sind gut geeignet für die Behandlung von chronisch-schmerzhaften
Erkrankungen, vegetativen Störungen und psychosomatischen Erkrankungen |
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Befindlichkeitsstörungen,
und psychosomatische Erkrankungen, die in der westlichen Medizin als
"vegetative Dystonie" oder "funktionelle Erkrankungen"
diagnostiziert werden, sind schulmedizinisch nur schwer therapierbar.
Neben chronisch-schmerzhaften Erkrankungen sind aber gerade diese Störungen
ein Hauptindikationsgebiet der Traditionellen Chinesischen Medizin und
Akupunktur. Bei organischen und malignen Erkrankungen kann man die Akupunktur
begleitend zur Schulmedizin einsetzen, dadurch können Medikamente
eingespart und eine Schmerzlinderung und Besserung der Symptomatik erreicht
werden
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Indikationenliste: |
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Häufige
Akupunkturindikationen in der Heilpraktikerpraxis:
- Bewegungsapparat:
Schulter-Arm-Syndrom, Epicondylitis humeri, HWS-Syndrom, BWS-Syndrom,
Lumbalgie, Ischialgie, Arthrose, rheumatoide Arthritis
Atmungsorgane: Bronchitis, allergisches Asthma
- Gastrointesatinaltrakt:
funktionelle Magen-Darmstörungen, Erbrechen, Reizdarm, Morbus
Crohn, Gastritis, Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwür, Verstopfung,
Durchfall, Hämorrhoiden
- Herz-Kreislauf:
funktionelle Herzerkrankungen, Hypertonie, Hypotonie
- Nervensystem:
Kopfschmerzen, Migräne, Trigeminusneuralgie, Fazialisparese,
Lähmungen, Neuralgien
- Psyche:
Schlafstörungen, Depressionen, Nervosität, Unruhe, Erschöpfung,
Konzentrationsschwäche, Prüfungsangst
- Hormonelle
Störungen: Prämenstruelles Syndrom, klimakterische Beschwerden,
Zyklusunregelmäßigkeiten, Dysmenorrhoe
- Urologische
Erkrankungen: Reizblase, Harninkontinenz, nächtliches Wasserlassen,
Blasenentzündung
- Haut:
Akne, Neurodermitis, Psoriasis, Ekzeme, Haarausfall
- HNO-Erkrankungen:
Tinnitus, Schwerhörigkeit, Schwindel, M. Meniere, Reisekrankheit,
Sinusitis, Heuschnupfen
- Augen-Erkrankungen:
chronische Kurzsichtigkeit, Grauer Star, Glaukom, Konjunktivitis,
Retinitis pigmentosa, Makuladegeneration
- Verhaltensstörungen
bei Kindern: Hyperaktivität, Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom
(ADS), Bettnässen
- Suchtkrankheiten:
Adipositas, Entgiftungsbehandlung und Begleitung beim Entzug von
Nikotin, Alkohol und Tabletten
- kosmetische Akupunktur
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